Hugo Chavez hat Sympathie für Terroristen und Massenmörder

22.11.2009

Der exzentrische und nicht unbedingt demokratiefreundliche venezolani- sche Staatschef Hugo Chavez hat wieder einmal gezeigt, wie es in den Köpfen von Realsozialisten so tickt, und seine Begeisterung für Links- terrorismus und Völkermord zum Ausdruck gebracht. In einer Rede vor sozialistischen Politikern aus aller Welt soll er unter anderem den Terroristen Carlos und den früheren ugandischen Diktator Idi Amin gerühmt haben. Das berichtet die britische BBC.

 

Hugo Chavez, Staatschef von Venezuela: Lässt oppositionelle Fern- sehsender dicht machen, Kritiker kaltstellen, rüstet zum Angriff auf Kolum- bien und gönnt sich ganz nebenbei ein Leben in Saus und Braus 

„Carlos der Schakal“, der ein Dutzend Attentate und Morde für die Volksfront zur Befreiung Palästinas (PFLP) und andere sozialistische Gruppen beging und dessen gewalttätiges Leben Frederick Forsythe sogar zu einem Roman inspirierte, sitzt seit 1994 in Frankreich eine lebenslange Freiheitsstrafe für seine Taten ab. Diese dunkle Vergangenheit hält Brieffreund Chavez nicht davon ab, Carlos zu verteidigen. „Ich verteidige ihn, und es ist mir egal, was die Europäer morgen sagen“, so Chavez. Carlos sei einer der „ganz großen Krieger der PFLP“. 

Bei der selben Gelegenheit verteidigte Chavez auch den simbabwischen Staatschef Robert Mugabe und den iranischen Präsidenten Mahmud Ahmadinedschad, mit denen er eine Allianz gegen die Vereinigten Staaten beschlossen hat. Auch Mugabe ist der typische „sozial orientierte“ Staatschef und führt ein Leben im Luxus, in seinem Land Cholera und bittere Not wüten. Ahmadinedschad ist zwar kein Sozialist, teilt mit Chavez aber dessen Hass auf Amerika. 

Als wäre eine Lobrede auf den „Schakal“ noch nicht genug, ließ Chavez sich auch über Idi Amin aus, den ugandischen Diktator von 1971 bis 1979. Amin, der den vorsichtigsten Schätzungen zufolge für den Tod von 250.000 Menschen verantwortlich zeichnet, habe man zu Unrecht verurteilt. Er sei „vielleicht ein großer Nationalist“, gar „ein Patriot“ gewesen. Von Idi Amins Standpunkt aus mag diese Einschätzung sicher zugetroffen haben. Es ist beängstigend, dass der Staatschef eines westlichen Landes diesen Standpunkt nachvollziehen kann.

Weiterblättern: Gedanken zum Holocaustleugnungsverbot: Es muss auch anders gehen

>>>Zum Seitenanfang
>>>Zur Hauptseite      

| Bislang 2 Kommentare

Gedanken zum Holocaustleugnungsverbot: Es muss auch anders gehen

18.11.2009

Der Holocaust und der millionenfache Mord an Europas Juden ist eine unbestreitbare Tatsache. Trotzdem wird sie von manchem Zeitgenossen gerne in Abrede gestellt, der die Nazis von ihren furchtbaren Taten am liebsten reingewaschen sähe. Um jene Umtriebe zu stören, hat der Staat die Verharmlosung der Nazizeit unter Strafe gestellt. Horst Mahler beispielsweise, vom linken zum rechten Rand gewanderter ehemaliger Terrorist und Enfant terrible par excellence, hat wegen Leugnung des Holocausts länger im Gefängnis gesessen als andere für Totschlag oder Vergewaltigung.

Gestern wurde vom Bundesverfassungsgericht ein weiteres Urteil zum „Volksverhetzungsparagraphen“ § 130 StGB gefällt. Erwartungsgemäß urteilte Karlsruhe, dass der Paragraph und damit das Verbot der NS- Verherrlichung weiterhin Bestand habe - obwohl andere politische Ex- tremismen nicht derartig strafrechtlich verfolgt werden. Die Begründung dafür mag unter Verfassungsrechtlern genügen, wirft beim unbedarften Beobachter aber einige Fragen auf. Denn da ist von jede Menge Ausnahmen die Rede.

Ausnahmen, die streng genommen den Schluss nahe legen, dass § 130 StGB nicht verfassungskonform sein kann, aber es ja irgendwie doch ist. Artikel 19 des Grundgesetzes besagt nämlich eigentlich, dass die Be- schränkung eines Grundrechts nur allgemein gelten darf, oder in anderen Worten, was für Rechtsextremisten gilt, müsste auch für Linksextremisten Gesetzeskraft besitzen. In der Realität ist das aber nicht der Fall.

Und obwohl Karlsruhe verlegen betonte, dass das Grundgesetz „kein allgemeines antinationalsozialistisches Grundprinzip“ kenne, das „schon die bloße Verbreitung rechtsradikaler Meinungen unter Strafe stellt“, hat man eine schöne Ausrede gefunden, die Meinungsfreiheit sehr zur Rufschädigung der Demokratie weiter einseitig zu beschneiden. Denn die NS-Verbrechen seien für Deutschland „identitätsstiftend“ und die direkte Lehre daraus sei das Grundgesetz gewesen. 

Das ist sicher richtig. Doch die bloße Schlussfolgerung, aufgrund dieser besonderen Beziehung zwischen Nationalsozialismus und Grundgesetz sei letzteres explizit gegen nationalsozialistisches Gedankengut ausgerichtet, ist nicht nur ein gefährlicher und die Inhalte des Grundgesetz negierender Trugschluss, sondern eben auch das Eingeständnis, dass unsere Verfassung aller gegenteiligen Beteuerungsversuchen zum Trotz besonders antinationalsozialistisch ist. 

Was an sich kein Nachteil sein muss, wäre da nicht die Frage zu klären, warum der Faschist und der Kommunist beide an der Beseitigung der Demokratie arbeiten dürfen, aber nur einer von beiden ins Gefängnis kommt. Wäre da nicht die Frage zu klären, warum Horst Mahler sechs Jahre einsitzen muss für die Behauptung, es hätte gar keine Gaskammern in Auschwitz gegeben, aber Ibrahim A., der einen Kölner mit dreizehn Messerstichen niedermetzelte, bloß, weil der ihm keine Zigarette geben wollte, nur fünf Jahre Haft verbüßen wird.

Es muss auch anders gehen. Eine Demokratie kann sich nicht derart die Blöße geben, die von ihr angeblich so hoch geschätzten Prinzipien des freiheitlichen Rechtsstaats mit Füßen zu treten, nur weil man Nazis für besonders böse hält. Henryk M. Broder, Anwärter auf den Vorsitz des Zentralratr der Juden, weist ganz richtig darauf hin, dass diese Un- gleichbehandlung der Extremismen faschistische Volksverhetzer zu Märtyrern macht. Überdies: War das stalinistische Morden der Sowjets wirklich weniger schlimm als das Morden der Nazi? Wohl kaum. 

Weiterblättern: „Verbotsirrtum“ und kulturelle Boni: Es darf vergewaltigt werden

>>>Zum Seitenanfang
>>>Zur Hauptseite     

| Bislang ein Kommentar

„Verbotsirrtum“ und kulturelle Boni: Es darf vergewaltigt werden

17.11.2009

Ein „streng religiöser“ Flüchtling aus dem Nahen Osten hat in Gifhorn versucht, eine Prostituierte zu vergewaltigen und ist durch eine fadenscheinigen Ausrede vor dem Gefängnis bewahrt worden. Das berichtet die Braunschweiger Zeitung. Der Asylbewerber hatte sich mit der Prostituierten auf einvernehmlichen Geschlechtsverkehr geeinigt, dann aber geweigert zu verhüten und schließlich versucht, gegen das Flehen der Frau nicht in sie einzudringen seinen vermeintlichen Anspruch mit Gewalt durchzusetzen. Die klassische Definition einer Vergewaltigung also. 

Wegen versuchter Vergewaltigung und sexueller Nötigung wurde der Mann auch vor Gericht gestellt. Und dort spielte sich Unglaubliches ab: Der Verteidiger des Angeklagten behauptete, sein Mandat sei aufgrund seines kulturellen Hintergrunds einem Verbotsirrtum unterlegen, sprich, er habe nicht wissen können, dass man selbst eine Prostituierte nicht vergewaltigen dürfe. Und das Schöffengericht schloss sich dieser unsäglichen Ansicht auch noch an. Das lächerliche Urteil: Wenige Monate auf Bewährung wegen sexueller Nötigung. 

Weiterblättern: Australien während dem Ramadan: Moslems schlagen Jungen zusammen, weil er Salami-Sandwich isst

>>>Zum Seitenanfang
>>>Zur Hauptseite    

| Bislang 4 Kommentare

Australien während dem Ramadan: Moslems schlagen Jungen zusammen, weil er Salami-Sandwich isst

12.11.2009

In Sydney ist ein australischer Junge von einer Gruppe moslemischer Mitschüler angegriffen und gequält worden, weil er während des islamischen Fastenmonats Ramadan Salami vom Schwein gegessen hat. Das berichtet der Daily Telegraph. Die Vorfälle waren demnach so schlimm, dass die Eltern des Jungen beschlossen haben, ihn in Zukunft auf eine andere Schule zu schicken. Das Bildungsministerium reagierte mit der handzahmen Erklärung, man werde Rassismus nicht tolerieren und mit den Schülern zusammenarbeiten um mehr Toleranz herzustellen.

Dem Daily Telegraph zufolge hätten moslemische Schüler auch viele andere christliche Kinder aufgrund deren Religionszugehörigkeit gemobbt und angegriffen. Nach dem Bekanntwerden des Vorfalls seien viele weitere Beschwerden eingegangen. Ein Kind sei sogar mit einem Stock zusammengeschlagen worden, weil es ein Sandwich mit Wurst aus Schweinefleisch gegessen habe. Außerdem hätten die Kinder Angst, mit moslemischen Mitschülern zusammen auf Schulausflüge zu fahren.

Auch im klassischen Einwanderungsland Australien zeigt sich die Her- renmenschenmentalität, die vielen Moslems innezuwohnen scheint. Die Entschuldigung, dass Kinder nun mal so einen Unfug anstellen würden, zählt hier überhaupt nicht. Kein Schulkind außer eines, dass in einem religiös extrem orthodox geprägten und von liberalen Einflüssen abgeschotteten Mikrokosmos der Migration aufwächst, käme auf die Idee, Religion als Rechtfertigung für Gewalt zu benutzen. Und hätte man je gehört, dass elfjährige Pimpfe einen moslemischen Mitschüler wegen der Rinderwurst auf seinem Pausenbrot zusammengeschlagen hätten?!

Weiterblättern: Türkenpremier Erdogan: „Moslem könnte keinen Völkermord begehen“

>>>Zum Seitenanfang
>>>Zur Hauptseite   

| Bislang 5 Kommentare

Türkenpremier Erdogan: „Moslem könnte keinen Völkermord begehen“

09.11.2009

Ohne mit der Wimper zu zucken hatte die türkische Regierung den sudanesischen Staatspräsidenten Omar el Baschir zu einem an diesem Montag beginnenden Treffen der Organisation Islamischer Staaten nach Istanbul eingeladen. Zudem verkündete sie vorsorglich, man werde el Baschir keinesfalls verhaften - denn pikanterweise hätten die Türken als Mitgliedsstaat von Interpol genau das tun müssen: Gegen el Baschir liegt ein internationaler Haftbefehl wegen Völkermord vor. 

Diese Entscheidung warf eine Vielzahl an Fragen und vor allem Zweifel am prowestlichen Kurs der Türkei auf. Nun, el Baschir hat sich nach einem Bericht der Welt wieder ausgeladen. Das Problem scheint damit aus der Welt geschafft. Aber die Betonung liegt auf „scheint“. Denn Pre- mierminister Recep Tayyip Erdogan legte heute nach und rechtfertigte die Haltung der türkischen Regierung nicht etwa politisch, sondern war sich stattdessen nicht für eine absolut hirnverbrannte Erklärung zu schade.

 

Der Völkermord in Darfur ist eine Tatsache - und die in Genozid- verdrängung erfahrene türkische Regierung leugnet auch diesen

Denn Erdogan behauptete ernsthaft, der Haftbefehl habe aufgrund von el Baschirs Religion keine Grundlage: Ein Moslem könne von Natur aus keinen Völkermord begehen. Islamische Länder begingen solche Verbrechen einfach nicht. Nun … Sie tun es. Die Türkei hat es selbst getan. Unzweifelhaft zeichnet sie für 1,5 Millionen tote Armenier verantwortlich, eine stattliche Zahl. Und auch in jüngerer Zeit haben Moslems, beispielsweise im Irak, beispiellose Massaker an Unschuldigen begangen.

Als wäre das nicht genug, leugnet Erdogan auch noch, dass es in der sudanesischen Kriegsregion Darfur einen Völkermord gegeben hat. Von 300.000 Toten sprechen die Vereinten Nationen - und selbst die sudanesische Regierung in Khartum geht von mindestens 10.000 Toten aus. Der türkische Premier allerdings will davon nichts wissen, wenn er über den angeblichen israelischen „Völkermord“ im Gazastreifen schwa- droniert: Dass der Völkermord in Darfur die gleichen Ausmaße habe wie „der in Gaza“, könne er „nicht erkennen“. 

Weiterblättern: Zitate #2

>>>Zum Seitenanfang
>>>Zur Hauptseite  

| Bislang 3 Kommentare

Zitate #2

07.11.2009

Ach wissen Sie, ich esse lieber Froschschenkel als Kreide.“ - Linkenchef Oskar Lafontaine über die Aufforderung des saarländischen Grünen- vorsitzenden Hubert Ulrich, seine Partei müsse ihren Ton entschärfen (also Kreide fressen). 

Nicht schießen, wir sind Deutsche! - Business Day - Autor Ernest Mabuza über die angeblichen Pläne des Deutschen Fußballbundes, seine Spieler bei der Fußball-WM in Südafrika im kommenden Jahr zum Tragen von schusssicheren Westen zu ermuntern

Der Koran ist ein Horrorbuch. Moscheen sind hinderlich für die Integration. Das Kopftuch ist die Flagge des politischen Islam. Es muss unbedingt aus dem schulischen wie auch beruflichen Bereich herausgehalten werden.“ - Mina Ahadi, exil-iranische Menschenrechtsaktivistin, über den Islam und seine instrumentalisierten Symbole

Weiterblättern: Deutschtürken jammern über Sprachkurse

>>>Zum Seitenanfang
>>>Zur Hauptseite  

| Bislang ein Kommentar

Deutschtürken jammern über Sprachkurse

06.11.2009

Selbst Sprachkurse sind nun also zuviel verlangt? In der Berliner Morgenpost jammern Deutschtürken (und der Autor) über die Sprachkurse, die seit rund zwei Jahren für nachzugswillige Ehepartner von Einwan- derern verpflichtend sind. Da pickt sich Boris Kalnoky eine hoch gebildete, junge Türkin heraus, die schon zuvor gutes Deutsch gesprochen habe. Skandalös, dass man diese Person, die sich ja wohl zum Wohle der Gesellschaft in Deutschland entfalten könne, derartig behelligt. Wohl eher nicht. Denn statistisch gesehen ist die besagte Dame weit in der Minder- zahl.

Denn die Mehrheit der Zuwanderer in Deutschland verfügt über wenig oder gar keine Schulbildung - wie die MoPo immerhin eingesteht - und dort fallen die fünfhundert Euro teuren Kurse, die viele Türken mittlerweile eher als „Separations- denn als Integrationskurse“ empfänden, auf wenig fruchtbaren Boden. Vor allem das obligatorische Vorsprechen sei für viele eine Hürde. Ja, wie ungehobelt von den Deutschen: Die wollen Zuwan- derer wenigstens verstehen können. 

In der Türkei selbst, wo die Dependancen des Goethe-Instituts die Kurse abhalten, spielen sich indes absurde Possen ab. Um Aufwand und Kosten der Prüflinge zu verringern, reisen die Mitarbeiter des Instituts - die nach Auskunft der türkischen Sektionschefin die Sprachtests aus ethischen Gründen nicht einmal mittragen wollten - sogar in die ländliche Gegend. Auf Steuerzahlerkosten, versteht sich. Nun, die Türkei ist ein großes Land. Trotzdem ist der finanzielle Aufwand für die Kurse, ja, vor allem die persönliche Leistung der Teilnahme, ein hinnehmbarer Tribut für jeden Einwanderer, der sich ernsthaft integrieren will.

Weiterblättern: Türkei will trotz antiwestlichem Kurs in die EU…

>>>Zum Seitenanfang
>>>Zur Hauptseite  

| Bislang 2 Kommentare

Türkei will trotz antiwestlichem Kurs in die EU…

06.11.2009

…und damit an die reich gefüllten Futtertröge in Brüssel, nicht wahr? Denn um viel mehr scheint es Ankara nicht zu gehen. Zwar drängten unlängst Präsident Abdullah Gül und Außenminister Ahmet Davutoglu auf eine rasche Aufnahme der Türkei in die EU, zu der es „keine Alternative“ gäbe; Sie sei von strategischer Bedeutung für den Westen, da die Türkei das Bindeglied zur islamischen Welt darstelle. Doch ungeachtet dessen ist der Kurs der türkischen Regierung zunehmend antiwestlich. 

Sehr zum Ärger westlicher Regierungen hat die Türkei, die NATO-Mitgliedsstaat ist, unlängst gemeinsame Militärmanöver mit Syrien angesetzt. Dies stellt für Damaskus eine massive Aufwertung dar und außerdem eine Annäherung, die die NATO sicherlich nicht wollte. Die Türkei zieht damit die Ernsthaftigkeit ihres eigenen Angebots in Zweifel, denn vor dem Hintergrund ihrer Politik ist anzunehmen, dass Ankara und Brüssel in Bezug auf die islamische Welt keinen gemeinsamen Nenner finden würden. 

Zu allem Überfluss hat die türkische Regierung auch noch den sudanesischen Staatschef Omar el Baschir nach Istanbul eingeladen. El Baschir wird mit Internationalem Haftbefehl für die Verbrechen seiner Milizen in der sudanesischen Hungerregion Darfur gesucht. In Ankara hieß es vorsorglich, el Baschir folge einer offiziellen Einladung und es erscheine daher „nicht angebracht“, ihn festzunehmen. Auch hier handelt die Türkei konträr zur Politik der Union.

Warum also sollten wir uns so einen Klotz ans Bein hängen wollen? Die EU krankt an allen Ecken und Enden, das Letzte, das wir jetzt brauchen, ist eine infrastrukturell instabile und landwirtschaftlich geprägte Volks- wirtschaft von dieser Größe. Das Letzte, das wir jetzt in der EU brauchen, ist ein Akteur, der „auf Teufel komm raus“ für moslemische Minderheiten in Westeuropa Lobbyarbeit betreibt. Das Letzte, das wir jetzt brauchen, ist ein EU-Mitglied, das die ohnehin kümmerliche Handlungs- fähigkeit der Union im islamischen Raum massiv beschränkt.

Weiterblättern: Wenn Barbaren über Barbaren urteilen

>>>Zum Seitenanfang
>>>Zur Hauptseite    

| Bislang 4 Kommentare

Wenn Barbaren über Barbaren urteilen

03.11.2009

Ohne Zweifel verdient der Mann, der im vergangenen Winter in Saudi Arabien vier Minderjährige missbrauchte und einen in der Wüste qualvoll verdursten ließ, die schwerstmögliche Strafe. Nach dem Rechtsverständnis einer liberalen Gesellschaft, die nicht wegen sondern trotz der Verbrechen eines Menschen auch seine Würde achten will, wäre das wohl eine lebenslange Freiheitsstrafe. Im islamischen Kulturkreis geht es allerdings noch ein wenig grober zu, wie die Frankfurter Rundschau berichtet.

Denn dort wird vielerorts die Scharia praktiziert, der beinharte Rechtskodex ultrakonservativer Moslems. Dank ihr kann sich der Scharfrichter an dem Kinderschänder so richtig austoben: Denn ein Gericht verurteilte den 22-jährigen Täter nun zum Tode durch Enthauptung. Anschließend soll seine Leiche öffentlich gekreuzigt und zur „Abschreckung“ ausgestellt werden. Der Anblick und Geruch eines von Fliegen umschwirrten kopflosen Kinderschänders in der saudischen Wüstensonne dürfte in der Tat eine gewisse Wirkung zeigen. 

So sehr man aber vielleicht geneigt ist, angesichts der drakonischen Strafe grimmige Genugtuung zu empfinden, so sollte man sich doch vor Augen halten: Hätte der Saudi Mädchen und nicht Jungen missbraucht, wäre es vermutlich nie zu einem Urteil gekommen. Denn gemäß der Scharia braucht das weibliche Opfer eines sexuellen Übergriffs vier Zeugen, um zu beweisen dass es vergewaltigt wurde und nicht freiwillig fremdgegangen ist. Männliche Zeugen übrigens.

Weiterblättern: Auch Sozialisten sind nur Menschen

>>>Zum Seitenanfang
>>>Zur Hauptseite   

| Bislang 2 Kommentare

Auch Sozialisten sind nur Menschen

30.09.2009

Der venezolanische Staatschef Hugo Chavez, mit dem als Vorbild Linken-Chef Oskar Lafontaine Deutschland zu Freiheit und demokratischem Sozialismus führen will, macht mit Bravour vor, was linke Politiker offenbar am besten können: Wasser predigen und Wein saufen. Chavez ließ sich durch das von ihm kontrollierte Parlament gerade eine Erhöhung seines persönlichen Budgets um 638 Prozent bewilligen - allein für seine teuren Anzüge gibt der Exzentriker jährlich fast eine halbe Million Dollar aus. 

Genüsslich nimmt die Welt den Haushaltsbericht des „Ministeriums der Volksmacht für die Finanzen“ auseinander. Demzufolge hat Chavez nun über über 1,5 Milliarden Dollar pro Jahr zur freien Verfügung - immerhin das 125.000fache des durchschnittlichen Jahreseinkommens eines Venezolaners. Zum Vergleich: Im kapitalistischen Deutschland verdient Bundeskanzlerin Merkel weniger als eine Viertelmillion Euro im Jahr. 

 

Palast der sozialen Gerechtigkeit: Alle lachten, als Joseph Ackermann, Vorstandssprecher der Deutschen Bank, behauptete, Linken-Chef Oskar Lafontaine lebe prunkvoller als er. Dabei tut Lafontaine das wirklich

Gerade erst hatte Chavez, der laut dem Bericht allein für Hygieneartikel beinahe 100.000 Dollar im Jahr ausgibt, seine Landsleute aufgefordert, weniger lang zu duschen, um Wasser zu sparen. Dabei ist Venezuela ein Land mit riesigen Wasserreserven. Aber Chávez und sein Sozialismus des 21. Jahrhunderts haben es nach zehn Jahren geschafft, dass in vielen Teilen des Landes Wasserknappheit herrscht. Gleichzeitig nehmen Kriminalität und Korruption in beängstigenden Ausmaßen zu. 

Das zeigt wenigstens: Auch Sozialisten sind nur Menschen. Chavez-Fan Oskar Lafontaine lebt selbst wie ein Kapitalist - er erhält eine Rente, für die ein normaler Arbeitnehmer fast ein halbes Jahrtausend arbeiten müsste, und lebt in einer exklusiven Villa in Saarlouis. Auch die Vorzeige- kommunistin Sahra Wagenknecht wurde schon im feinsten Restaurant Straßbourgs beim Hummeressen erwischt. Wenigstens versuchte sie, ihre Spuren zu verwischen.

Weiterblättern:  Heuchelei beim „Maultaschen“-Urteil

>>>Zum Seitenanfang
>>>Zur Hauptseite  

| Bislang 2 Kommentare

Heuchelei beim „Maultaschen“-Urteil

29.10.2009

Es sei ein „drakonischer Richterspruch“ wegen einer „Bagatelle“ gewesen, wetterten die Medien. Die Bild fühlte sich genötigt darauf hinzuweisen, wegen welchen Kleinigkeiten man heute schon entlassen werden könnte. Auch die Gewerkschaften empörten sich über das „Schandurteil“. Als vor wenigen Wochen ein Arbeitsgericht die Entlassung einer Altenpflegerin bestätigte, weil diese sechs übrig gebliebene Maultaschen mit nach Hause genommen hatte, lief die Republik Sturm. 

Ein Arbeitsgericht hatte logisch konsequent geurteilt, dass der Wert eines entwendeten Objekts für den Umfang des zur Entlassung eines Arbeitnehmers führenden Vertrauensverlustes nicht maßgeblich sei, sprich, dass es nicht darauf ankomme, ob der Arbeitnehmer etwas für einen oder für einhundert Euro hat mitgehen lassen. Regeln sind nun einmal dazu da, dass man sich an sie hält. 

Stets auf der Suche nach Skandalen und Belegen für die vermeintliche soziale Kälte im Land, verschwieg die Presse im vorliegen- den „Maultaschen“ - Fall aber geflissentlich, was schon während dem Prozess ihren Gerichtsreportern hätte auffallen müssen, und was jetzt erst durch die schriftliche Urteilsbegründung ersichtlich wird. Wie sie vom SWR dargestellt wird, führten nicht sechs Maultaschen, sondern grobe Pflichtverletzungen der Altenpflegerin zu deren Entlassung.  

Demnach habe die Frau die Ausgabe von Medikamenten, die dem Betäubungsmittelgesetz unterliegen, nicht richtig dokumentiert - eine schwerwiegende Verfehlung für eine Nicht-Medizinerin, die auch zu Recht mit einer Abmahnung geahndet wurde. Zwischen Mai und Juni 2008 sei sie zudem mehrmals wegen schlechter Arbeitsleistungen ermahnt worden. Die Altenpflegerin hatte die Disziplinarmaßnahmen ihres Arbeitgebers vor Gericht geleugnet. 

Die Moral von der Geschicht: Audiatur et altera pars. Man höre auch die andere Seite. Barbarisch sei die Kündigung gewesen, überzogen, sogar auf Charles Dicken’s bösartigen Geizhals Ebenezer Scrooge fühlten sich Kommentatoren genötigt zu verweisen. Auf die horrenden Verfehlungen dieser Frau - und der Umgang mit Betäubungsmitteln ist kein Spiel - die schon während dem Prozess zur Sprache kamen, wollte wohl niemand hinweisen. Da wäre die schöne Schlagzeile ja beschädigt gewesen.

Weiterblättern: Islamisten ermorden über 100 Menschen in Zentralasien

>>>Zum Seitenanfang
>>>Zur Hauptseite 

| Bislang ein Kommentar

Islamisten ermorden über 100 Menschen in Zentralasien

29.10.2009

Eine Gruppe heroischer „Widerstandskämpfer“ der radikalislamischen Taliban hat am Morgen ein Gästehaus der Vereinten Nationen in der afghanischen Hauptstadt Kabul überfallen. Das berichtet der Spiegel. In dem Gästehaus hatte die UNO Angehörige ihrer Mission für Entwicklungshilfe UNAMA untergebracht. Nach erstem Erkenntnisstand haben die Rechtgläubigen mindestens sechs ausländische UNO-Mitarbeiter ermordet.

Weiterhin wollen die Terroristen den Afghanen ihr naturgegebenes Recht auf politische Mitbestimmung nehmen. Sollte an der Stichwahl zum Präsidentenamt festgehalten werden, werde es weitere Anschläge geben, drohte ein Sprecher der Taliban. Eine Stichwahl war nach massiven Ungereimtheiten bei der Auszählung des Urnengangs im August nötig geworden. Amtsinhaber Hamid Karzai liegt demnach mit seinem Herausforderer beinahe gleich auf.

Auch in Pakistan haben die Rechtgläubigen zugeschlagen. In Peshawar zündete der pakistanische Arm der Taliban eine Autobombe. Laut der New York Times kamen bei dem Attentat auf einen belebten Markt mindestens 101 Menschen ums Leben, die meisten von ihnen Frauen. 160 Menschen seien verletzt worden. Derzeit befindet sich die US-Außenministerin Hillary Clinton in dem Land; sie verurteilte den Angriff scharf.

Die Quintessenz des heutigen Tages: 107 unschuldige und wohl auch unbewaffnete Menschen wurden von den Fanatikern massakriert. Und die moslemische Welt läuft Amok, weil ein einzelner Rassist in Deutschland eine Muslima umgebracht hat.

Weiterblättern: Was lange währt, wird endlich gut

>>>Zum Seitenanfang
>>>Zur Hauptseite
 

| Bislang 3 Kommentare

Was lange währt, wird endlich gut

28.10.2009

Nach gewissen Widrigkeiten, die so banal und doch so künstlich hochgepeitscht waren dass man gar nicht näher darauf eingehen möchte, geht es in der „Noergelecke“ weiter mit dem neuesten Gezänk. 

Weiterblättern: In Oslo war in den vergangenen drei Jahren jeder Vergewaltiger ein Zuwanderer

 

| Bislang ein Kommentar

In Oslo war in den vergangenen drei Jahren jeder Vergewaltiger ein Zuwanderer

11.09.2009

Die norwegische Zeitung Aftenposten berichtet in Berufung auf die Leiterin der Osloer Polizei, Hanne Kristin Rohde, dass für jede einzelne Vergewaltigung in Oslo in den letzten drei Jahren ausschließlich Einwanderer verantwortlich zeichnen. Außerdem sei der Anteil ausländischer Täter bei Gewaltverbrechen in Oslo seit 2001 um mehr als die Hälfte gestiegen und wird zurzeit mit 72 Prozent beziffert, obwohl der Anteil von Ausländern an der Gesamtbevölkerung der Hauptstadt bei „nur“ 25 Prozent liegt.

Im Dunkelfeld der Gewaltverbrechen - also nicht zur Anzeige gebrachten Straftaten - liegt der vermutete Ausländeranteil sogar noch höher. Ob er hier schon die 100% wie bei Vergewaltigungen erreicht? Die meisten Straftäter jedenfalls seien beinahe ausschließlich Männer kurdischer oder nahöstlicher Abstammung, also moslemischen Glaubens. Die Polizei mutmaßt, dass den Übergriffen die frauenfeindliche Kultur in den Herkunftsländern der Einwanderer zugrunde liegt, und will auf mehr Präventionsarbeit setzen.

Im April hatte eine besonders grausame Vergewaltigungsserie in Oslo die Bevölkerung in Angst und Schrecken versetzt: Ein Ägypter, dem politisches Asyl und die norwegische Staatsbürgerschaft gewährt worden waren, soll acht Frauen vergewaltigt und so schwer misshandelt haben, dass eines der traumatisierten Opfer sich schließlich das Leben nahm.

Weiterblättern: NPD-Gegendemonstration endet in Gewalt

>>>Zum Seitenanfang
>>>Zur Hauptseite

| Bislang 9 Kommentare

NPD-Gegendemonstration endet in Gewalt

11.09.2009

Es gab mal eine Zeit, da hatte eine Institution Europa fest im Griff mit ihrem intoleranten Gedankengut, das sie vorgab im Namen des Guten zu verbreiten. Für keine Gewalttat war sie sich zuschade, solange es nur die „Richtigen“ traf. Diese Institution war die Inquisition. Heute haben wir eine neue Variante davon zu erdulden, zugegebenermaßen, nur ein Inquisitiönchen was die Ausmaße angeht. Nichtsdestotrotz ist sie in ihrem Denken nicht weniger totalitär.

Dieses Inquisitiönchen ist der Antifaschismus. 

 

Nicht zum ersten Mal mussten sich Polizisten mit vorgehaltener Waffe vor Linksextremisten schützen

Wer Antifaschist ist, darf unter dem Deckmantel seiner Opposition gegen faschistische Umtriebe erst einmal alles. Zum Beispiel in Hamburg auf dem Schanzenviertel wüten. Da trug die NPD am Abend eine Kundgebung mit „weniger als hundert Teilnehmern“ aus, so Die Welt. Nichtsdestotrotz massierten sich antifaschistische Kräfte in der Stadt, 2′300 an der Zahl. Und sie, nicht etwa die Rechtsextremisten, griffen schließlich die Polizei an.

Der Presse sind Meldungen zu entnehmen, dass bereits zu Beginn zahlreiche Platzverweise ausgesprochen worden und Festnahmen erfolgt wären. Die Folge: Geworfene Flaschen und „Scharmützel“ mit der Polizei. Die Täter: Linke Demonstranten. Dann allerdings griff der rote Mob direkt einige Beamte an. Die wackeren Kämpfer wider dem Nazitum schleuderten unter anderem Gehwegplatten nach Polizisten, die sich mit einem Warnschuss Luft verschaffen mussten. 

Und was hatte der Hamburger Innensenator Christoph Ahlhaus (CDU) dazu zu sagen? Er bedauerte bloß, dass es keine rechtliche Grundlage dafür gegeben habe, die NPD-Demo zu verbieten. Das habe man ja geprüft.

Weiterblättern: Einwanderer tragen zum Niedergang des Sozialstaats bei 

>>>Zum Seitenanfang
>>>Zur Hauptseite

| Bislang 4 Kommentare