Einwanderer tragen zum Niedergang des Sozialstaats bei
10.09.2009
Bislang galt es als hohle rechte Phrase, Einwanderern vorzuwerfen sie würden den Sozialstaat über Gebühr belasten. Doch nun ist das die feststehende These des US-Autors Christopher Caldwell, der für sein Werk „Reflections on the Revolution in Europe“ über zehn Jahre lang die Einwanderungspolitik der Staaten der Europäischen Union analysiert hat. Caldwell kommt zu dramatischen Ergebnissen. So sei „der wirtschaftliche Nutzen“ durch die Einwanderung „minimal und temporär“ gewesen. Wenn es aber nur das wäre.
Dafür, so glaubt Caldwell nämlich, waren die sozialen und kulturellen Umwälzungen infolge der Massenimmigration massiv und dauerhaft. Die Einbindung neuer ethnischer Gruppen in Europas Gesellschaften sei nicht einfach eine Addition zu Bestehendem, das sich gegenseitig ergänzen und koexistieren könne. Die Nachkriegsgeneration habe die Folgen ihres Handelns gar nicht absehen können und auch nicht absehen wollen, als sie unkontrollierte Zuwanderungsströme lostrat.
Caldwell geht so weit, diese Massenzuwanderung als „Revolution in Europa“ zu bezeichnen. Sozialstaaten seien unhaltbar geworden und der Säkularismus europäischer Provenienz durch die Ankunft des Islam auf eine harte Probe gestellt. „Kann Europa bleiben, was es ist, obwohl andere Leute darin leben?“, fragt Caldwell. Er antwortet mit einem entschiedenen „Nein“.
Die Gastarbeiter, so jedenfalls Caldwell, drückten auch schon zum Beginn der Anwerbungskampagnen in den späten 1950er Jahren auf die Produktivität ihrer Aufnahmestaaten, wurden sie doch für Branchen ins Land gekarrt die heute viel wirtschaftlicher produzieren könnten oder sogar damals schon auf verlorenem Posten standen wie die deutsche Montanindustrie. Auch räumt der Autor mit der Idee auf, staatlich geförderte Einwanderung könne den demographischen Wandel korrigieren. Denn dafür wären Zahlen der UN zufolge in ganz Europa satte 700 Millionen Zuwanderer nötig.
Was die Einwanderer in Deutschland angeht, hätten die nichts zum Gemeinwohl beizutragen: Denn die Zahl der Erwerbstätigen unter ihnen sei seit dem Gastarbeitermoratorium in den 1970er Jahren gleich (und damit nie besonders hoch) geblieben, die Zahl der Einwanderer insgesamt habe sich seitdem aber mehr als verdoppelt. Durch das Rundumwohlfühlpaket des deutschen Wohlfahrtsstaats, das auch für Zuwanderer offen steht, hätten sie „den Sozialstaat mehr belastet“ als „dazu beigetragen“.
Eine „fatale Mischung“ aus deutschem und europäischem „Selbsthass“, begründet in der Nazi-Vergangenheit, dem Kolonialismus und dem allgemeinen Werteverlust sowie einer islamischen „Hyper-Identität“ führt nach Caldwells Auffassung dazu, dass Europäer vor allem dem Massenzustrom moslemischer Migranten hilflos gegenüberstehen. Abändern möchte man als geneigter Betrachter, dass wir eben nicht hilflos wären, wenn wir es nur bloß nicht sein wollten.
„Warum in Gottes Namen“, so zitiert Caldwell den namhaften Verfassungsrichter Udo Di Fabio, „sollte eine vitale Weltkultur [Anmk.: Der Islam] sich in eine westliche Kultur integrieren wollen, wenn diese - die nicht genügend Nachwuchs produziert und nicht mehr länger über eine transzendente Idee verfügt - sich ihrem historischen Ende nähert?“
In diesem Sinne sollten wir uns fragen, warum manche deutsche Politiker überhaupt noch an den Multikulturalismus glauben. Vielleicht wollen sie unser Ende als Hochkultur beschleunigen?
Weiterblättern: Yale-Buch über die Mohammed-Karikaturen ohne Mohammed-Karikaturen








Jeder Sozialpolitiker müsste sich also konsequenterweise für drastische Maßnahmen gegen die Zuwanderung einsetzen. Das ist ja lange bekannt. Selbst Oskar L hat schon über Fremdarbeiter gewettert. Aber keiner will sich die Finger schmutzig machen, weils Wählerstimmen kosten würde. Warum würde das Wählerstimmen kosten? Steht alles unter “Selbsthass (…)”.Comment von Manu — 10.09.2009, 15:02:44 @ 15:02
Die Zuwanderung als Gnadenschuss?Danke, da erschieß ich mich lieber selbst.
Comment von Red Dawn — 10.09.2009, 15:13:24 @ 15:13
Was um Himmels Willen soll denn sonst los sein
http://www.welt.de/politik/article3084338/Die-Tuerken-verweigern-sich-eisern-der-Integration.html
Migranten sind hierzulande im Durchschnitt schlechter gebildet, häufiger arbeitslos und nehmen weniger am öffentlichen Leben teil als einheimische Deutsche.
In Deutschland lebende Migranten sind doppelt so häufig arbeitslos wie Bürger ohne Migrationshintergrund. Das geht Berichten zufolge aus einer neuen Studie der Bundesregierung hervor. Auch sind Einwanderer und deren Kinder öfter von Armut bedroht. Verbessert hat sich ihre Lage in den letzten zehn Jahren kaum.
Wie sollen solche Leute auch was zum Sozialsstaat leisten?
Comment von Breda — 10.09.2009, 15:29:07 @ 15:29
Wer nur einen FUnken Verstand hat weiß das auch so. Da braucht es keine 10jährige Recherche! Wenn mehr als die Hälfte der Ausländer arbeitslos ist, kassieren sie nur ab aber zahlen keine Sozialbeiträge!
Comment von Lea — 10.09.2009, 16:53:05 @ 16:53
Mal die Umfrage im Welt.de-Artikel gesehen?
Wie zufrieden sind Sie mit der Integrationspolitik der Bundesregierung? Vergeben Sie Schulnoten
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ARMUTSZEUGNIS!!! Mich wundert ja nur, dass die Umfrage stehen bleiben durfte bei diesen “rechtsradikalen” Ergebnissen!
Comment von Manu — 10.09.2009, 17:59:21 @ 17:59
@Manu
Das liegt daran, dass sie sehr doppeldeutig ist. Man kann der Einwanderungspolitik der Regierung ja auch die Note 6 geben, weil man denkt, die Regierung müsste noch viel mehr FÜR Ausländer tun.
Comment von Noergler — 10.09.2009, 18:39:25 @ 18:39
Dieses Buch wird genauso ignoriert werden wie alle anderen handfesten Fakten auch!
“Vitale Weltkultur”? “Gewalttätige Unkultur” trifft es schon mehr!
Comment von Norbert — 11.09.2009, 01:05:40 @ 1:05
Meine Augen sind geöffnet, jetzt fehlen noch schätzungsweise 120 Millionen andere Augen in Deutschland.
Comment von Name (benötigt) — 11.09.2009, 10:26:17 @ 10:26
Unliebsame Faktenlage: Alle Sozialpolitiker müssten “Ausländer raus!” brüllen anstatt “mehr Geld für Arbeitslose”.
:D
Comment von Andersen — 12.09.2009, 00:23:15 @ 0:23