NPD-Gegendemonstration endet in Gewalt

11.09.2009

Es gab mal eine Zeit, da hatte eine Institution Europa fest im Griff mit ihrem intoleranten Gedankengut, das sie vorgab im Namen des Guten zu verbreiten. Für keine Gewalttat war sie sich zuschade, solange es nur die „Richtigen“ traf. Diese Institution war die Inquisition. Heute haben wir eine neue Variante davon zu erdulden, zugegebenermaßen, nur ein Inquisitiönchen was die Ausmaße angeht. Nichtsdestotrotz ist sie in ihrem Denken nicht weniger totalitär.

Dieses Inquisitiönchen ist der Antifaschismus. 

 

Nicht zum ersten Mal mussten sich Polizisten mit vorgehaltener Waffe vor Linksextremisten schützen

Wer Antifaschist ist, darf unter dem Deckmantel seiner Opposition gegen faschistische Umtriebe erst einmal alles. Zum Beispiel in Hamburg auf dem Schanzenviertel wüten. Da trug die NPD am Abend eine Kundgebung mit „weniger als hundert Teilnehmern“ aus, so Die Welt. Nichtsdestotrotz massierten sich antifaschistische Kräfte in der Stadt, 2′300 an der Zahl. Und sie, nicht etwa die Rechtsextremisten, griffen schließlich die Polizei an.

Der Presse sind Meldungen zu entnehmen, dass bereits zu Beginn zahlreiche Platzverweise ausgesprochen worden und Festnahmen erfolgt wären. Die Folge: Geworfene Flaschen und „Scharmützel“ mit der Polizei. Die Täter: Linke Demonstranten. Dann allerdings griff der rote Mob direkt einige Beamte an. Die wackeren Kämpfer wider dem Nazitum schleuderten unter anderem Gehwegplatten nach Polizisten, die sich mit einem Warnschuss Luft verschaffen mussten. 

Und was hatte der Hamburger Innensenator Christoph Ahlhaus (CDU) dazu zu sagen? Er bedauerte bloß, dass es keine rechtliche Grundlage dafür gegeben habe, die NPD-Demo zu verbieten. Das habe man ja geprüft.

Weiterblättern: Einwanderer tragen zum Niedergang des Sozialstaats bei 

>>>Zum Seitenanfang
>>>Zur Hauptseite

| Bislang

4 Kommentare »

Die Trackback URI zu diesem Artikel: http://noergelecke.blogsome.com/2009/09/11/npd-gegendemonstration-endet-in-gewalt/trackback/

  1. Aber sicher. Nicht 2300 Randalierer sind das Problem, sondern “weniger als hundert” Neonazis. Auch wenn die nichts getan haben.
    Das ist sowas von lächerlich.

    Comment von Manu — 11.09.2009, 23:26:55 @ 23:26

  2. Da rechte Gewalt ja grundsätzlich schlimmer ist als jede andere Form politischer Gewalt, wundert das doch niemanden. So sind hundert Rechtsextremisten eben immer noch schlimmer als 2300 Linksextremisten.

    Comment von Andersen — 12.09.2009, 00:03:01 @ 0:03

  3. Wenn man links ist und “Gegen Rechts ™”, dann darf man grundsätzlich erst einmal alles.

    Comment von LachnedAchmed — 12.09.2009, 09:21:21 @ 9:21

  4. Darf ich auf meinen Artikel zum selben Thema hinweisen? Tenor: Anti-Nazi-Demonstrationen sind Machtdemonstrationen, bei denen die Linke demonstriert, dass sie in Gestalt der Autonomen über eine Bürgerkriegsarmee verfügt. Die Zusammenarbeit angeblich demokratischer Organisationen mit linksradikalen Gewaltverbrechern ist kein Fehler, sondern gewollte Strategie:

    http://www.korrektheiten.com/2009/09/12/gegen-nazis/

    Comment von Manfred — 13.09.2009, 02:30:38 @ 2:30

RSS Feed für Kommentare zu diesem Eintrag.

Einen Kommentar hinterlassen

Die Kommentarfunktion verfügt über einen automatischen Zeilenumbruch. Persönliche Daten können, müssen aber nicht angegeben werden. Erlaubt sind folgende HTML-Befehle: <a href="" title=""> <abbr title=""> <acronym title=""> <b> <blockquote cite=""> <code> <em> <i> <strike> <strong> Alle Befehle benötigen das entsprechende Tag zur Schließung, z.B.:
ACHTUNG: Die Veröffentlichung eines Kommentars verzögert sich, wenn die Moderationsfunktion aktiviert ist. Dies geschieht beispielsweise dann, wenn vermehrt Missbrauch der Kommentarsektion betrieben wurde.
MODERATION: AN




Maßnahme gegen SPAM: Bitte die Zeichen aus dem Bild in das Kästchen übertragen. Falls das Captcha-Bild unleserlich sein sollte, kann es mit der Taste "F5" oder dem Anklicken des entsprechenden Button Ihres Browsers erneuert werden.

Hinweis: Die hier wiedergegebenen Kommentare spiegeln nicht notwendigerweise die Sichtweise des Autors/ der Autoren dieses Internetangebots wider. Der Autor behält/ die Autoren behalten sich das Recht vor, Kommentare ohne Angabe von Gründen zu löschen.