Wie kaum ein anderes Thema nimmt der Krieg in Afghanistan in der deutschen Politik einen einzigartigen Platz ein: Der beim Volk äußerst unbeliebte Militäreinsatz wird zur Gratwanderung für die Politiker. Geht es nach den Regierenden und der grünen Opposition, die einst die Entsendung mitverantwortete, so ist er einzig und allein ein bewaffnetes Wiederaufbauprojekt. Verteidigungsminister Franz-Josef Jung behauptete sogar schon, in Afghanistan sei kein Krieg, darum gäbe es auch keinen Krieg zu gewinnen.  Die FDP hingegen wünscht sich eine Ausweitung des Engagements, wie Parteichef Guido Westerwelle bereits 2007 bekundete. Und die Postkommunisten der Linkspartei gebärden sich, als sei am Hindukusch ein Völkermord mit williger deutscher Beteiligung im Gange. Alle Parteien wundern sich aber über die Haltung der Deutschen zu diesem Krieg: Die einen wünschen sich mehr Unterstützung vom Volk, die anderen fragen sich, warum er überhaupt Unterstützung erfährt.

Dies kommt allein daher, dass die Informationspolitik des Verteidigungsministeriums und der Regierung unter aller Kanone ist. Erst seit gut einem Jahr gibt die Bundeswehr aktuelle Pressemeldungen zu „sicherheitsrelevanten“ Ereignissen heraus, die offizielle Chronologie zu den Ereignissen am Hindukusch ist immer noch lückenhaft. Erst im vergangen Jahr, als der dreißigste Bundeswehrsoldat in Afghanistan getötet wurde, begann man von „Gefallenen“ und „Verwundeten“ zu sprechen. Nach wie vor aber dominieren Bilder von Baumpflanzungsaktionen, Freundschaftstee-Treffen mit Dorfältesten und Spendensammlungen die offizielle Berichterstattung. Wie die Regierung das Volk angesichts eines so bedeutsamen Themas wie der Beteiligung Deutschlands an einem Krieg für dumm verkaufen will, ist unhaltbar.

Die folgende Liste wurde aus öffentlich zugänglichen Quellen zusammengestellt. Nicht selten aber mussten verschlungene Wege beschritten werden, um sie zu vervollständigen; So stammen einige der Daten sogar von einer privaten Internetseite über den letzten britischen Friedhof in Kabul, wo man das Foto einer Gedenkplatte erkennen konnte, die dort von deutschen Soldaten in Erinnerung an ihre toten Kameraden aufgehängt worden war - und deren Schicksal in der deutschen Presse keine Erwähnung fand. 

Überblick - Nach Datum sortiert

Tora Bora, Provinz Nangarhar, dritte Dezemberwoche 2001: Rund 100 deutsche Soldaten des Kommando Spezialkräfte nehmen unter amerikanischen Oberbefehl an der Schlacht um Tora Bora teil.  Die Deutschen werden mit Aufklärungsmissionen betraut, nicht mit Kampfeinsätzen. Die alliierten Soldaten töten ohne eigene Verluste rund 200 Taliban und Al Quaeda-Kämpfer. Über etwaige Opfer auf deutscher Seite ist nichts bekannt. 

Kabul, 15.02.2002: Das erste öffentliche Fußballspiel seit Ende der Talibanherrschaft soll in Kabul ausgetragen werden. Der Andrang ist so groß, dass deutsche und österreichische Soldaten das Stadion sperren müssen. Die Menge beginnt zu randalieren und verletzt drei deutsche Soldaten.

Umland von Gardez, Provinz Paktia, erste Märzhälfte 2002: Bis zu 100 deutsche Soldaten des Kommando Spezialkräfte nehmen unter dem Kommando der US-geführten, rund 2.000 Soldaten starken „Task Force K-Bar“ an der Schlacht um das Schahi-Kot-Tal teil. Im Zuge der drei Wochen andauernden Kampfhandlungen werden 500 Taliban- und Al Quaeda-Kämpfer getötet (nach anderen Angaben rund 800). Auf alliierter Seite sterben acht US-Soldaten. Über deutsche Verluste ist nichts bekannt. Später erhalten die an der Operation teilnehmenden deutschen Soldaten von US-Präsident George W. Bush die „Presidential Unit Citation“ für „außerordentlichen Mut, Einfallsreichtum und aggressiven Kampfgeist im Gefecht gegen einen gut ausgestatteten, gut ausgebildeten und heimtückischen terroristischen Feind“.

Kabul, 06.03.2002: Kampfmittelbeseitigungsexperten der Bundeswehr und der dänischen Armee versuchen eine Boden-Luft-Rakete sowjetischer Bauart (Typ SA-3) zu entschärfen. Es kommt zu einem Unfall, der die deutschen Soldaten Oberfeldwebel Thomas Kochert und Oberfeldwebel Mike Rubel (beide Kampfmittelbeseitigungskompanie 11)  das Leben kostet. Auch drei Dänen kommen ums Leben.

Kabul, 19.12.2002:  Es kommt zum ersten Bombenanschlag auf deutsche Soldaten, als ein Sprengsatz vor einer deutschen Einrichtung in Kabul explodiert. Zwei afghanische Übersetzer werden schwer verwundet und erliegen am Folgetag ihren Verletzungen.

Kabul, 21.12.2002: Ein CH-53-Helikopter der Bundeswehr stürtzt wegen eines technischen Defekts über Kabul ab. Zuerst wird angenommen, der Helikopter sei abgeschossen worden. Die deutschen Soldaten Hauptmann Friedrich Deininger, Hauptfeldwebel Thomas Schiebel, Hauptgefreiter Enrico Schmidt (alle Mittleres Transporthubschrauberregiment 25), Oberleutnant Uwe Vierling, Hauptfeldwebel Heinz-Ullrich Hewußt, Hauptfeldwebel Bernd Kaiser (alle Mittleres Transporthubschrauberregiment 15) und Stabsunteroffizier Frank Ehrlich (Technische Schule der Luftwaffe 3) verlieren ihr Leben.

Kabul, 20.03.2003: Unter bislang nicht von offiziellen Stellen kommentierten Umständen kommt Hauptmann Holger Nippus, ein Angehöriger des 1. Deutsch-Niederländischen Korps, in Kabul ums Leben. 

Kabul, 17.05.2003: Unter bislang nicht von den offiziellen Stellen kommentierten Umständen kommt Major Alexander Hofert (andere Quellen auch: Alexander Mofert), ein Angehöriger des Jagdbombergeschwaders 33, in Kabul ums Leben.

Umland von Kabul, 29.05.2003: Eine Bundeswehreinheit unternimmt eine Erkundungsfahrt südlich von Kabul. Dabei fährt ein deutsches Geländefahrzeug auf eine Landmine auf. Stabsgefreiter Stefan Kamins (Amt für Geoinformationswesen) verliert dabei sein Leben, ein weiterer Soldat wird schwer verwundet.

Kabul, 07.06.2003: Ein Bus mit deutschen Soldaten auf dem Weg zum Kabul International Airport wird von einem Selbstmordattentäter in einem Taxi angegriffen. Die deutschen Soldaten Oberfähnrich Andreas Beljo, Stabsunteroffizier Jörg Baasch (beide Fernmeldeaufklärungsregiment 940), Oberfeldwebel Carsten Kühlmorgen und Feldwebel Helmi Jimenez-Paradis (beide Fernmelderegiment 320) verlieren ihr Leben. 31 weitere Soldaten werden zum Teil schwer verwundet. 

Kabul, 28.01.2004: Mutmaßliche Talibankämpfer verüben einen Bombenanschlag auf deutsche und britische Militärangehörige in Kabul. Während ein Brite stirbt, werden unter anderem zwei deutsche Soldaten verwundet.

Kabul, 11.05.2004: Ein deutscher Soldat wird verwundet, als das ISAF-Hauptquartier in Kabul mit Raketen beschossen wird.

Nomenklatur: Ist von „Raketenangriffen“ die Rede, ist meist das gemeint was oben zu sehen ist. Die Taliban verwenden Raketen verschiedener Bauart, die ohne Starter (z.B. Raketenwerfer) verschossen werden können und nur durch ihre ballistische Flugbahn gelenkt werden. Weil die Bundeswehr über Drohnen verfügt und die Raketenstarts orten kann, sind die Aufständischen dazu übergegangen die Raketen fernzuzünden. Viele davon verfehlen ihr Ziel, manche explodieren gar nicht wegen Überalterung. Andere treffen aber und richten großen Schaden an; Selbst in der Kantine des deutschen Feldlagers in Kunduz sind schon solche Raketen eingeschlagen.

Großraum Kunduz, Provinz Kunduz, 16.04.2004: Zum ersten Mal wird ein Anschlag mit einer Sprengfalle auf einen Bundeswehrkonvoi verübt. Ein afghanischer Übersetzer und drei Passanten kommen dabei ums Leben, während es auf deutscher Seite keine Opfer gibt. Zwei Fahrzeuge werden schwer beschädigt.

 

Nomenklatur: Ist von Sprengfallen (im Fachjargon auch Improvised Explosive Devices, IEDs) die Rede, kann eine Vielzahl von eingesetzten Waffen gemeint sein. Manche dieser selbstgebauten Bomben sind explodiert ohne Schaden anzurichten, wieder andere konnten selbst moderne Panzerungen durchschlagen und haben afghanische Zivilisten und deutsche Soldaten mit in den Tod gerissen. Oben ist ein Screencap aus einem Amateurvideo zu sehen, das zeigt wie ein „Fuchs“-Transportpanzer angesprengt wird

Kunduz, Provinz Kunduz, 26.09.2004:  Drei deutsche Soldaten werden verwundet, als das deutsche Feldlager des Provincial Reconstruction Team Kunduz mit Mörsern beschossen wird. Ebenfalls werden zwei schweizerische Soldaten verwundet. Auch kommt es zu zum Teil erheblichen Sachschäden. Afghanische Polizisten vertreiben die Angreifer, können sie aber nicht festnehmen.

Kunduz, Provinz Kunduz, 17.10.2004: Hauptgefreiter Silvio Schattmann nimmt sich im deutschen Feldlager in Kunduz mit seiner Dienstwaffe das Leben.

Großraum Kunduz, Provinz Kunduz, 26.10.2004: Drei deutsche Soldaten werden verwundet, als ihr Konvoi außerhalb von Kunduz angesprengt wird. 

Provinz Khost, zwischen Mai und Oktober 2005: Ein Angehöriger des Kommando Spezialkräfte wird im Kampf verwundet. Dies wird bekannt, weil ein an seiner Rettung beteiligter US-Soldat später die Ehrenmedaille der Bundeswehr erhalten wird.
 
 

Feldwebel Johnny Zapien von der 3rd Special Forces Group erhält die Ehrenmedaille der Bundeswehr

Rustak, Provinz Takhar, 26.05.2005: Die deutschen Soldaten Hauptfeldwebel Andreas Heine und Oberfeldwebel Christian Schlotterhose (beide Pionierregiment 100) sterben, als es beim Verladen konfiszierter Munition zu einer Explosion kommt. Die Bundeswehr behandelt dieses Ereignis als Unfall, aber ein parlamentarischer Untersuchungsausschuss wird später zu dem Schluss kommen, dass es sich um einen geschickt geplanten Anschlag handelte; Ein technischer Defekt sei ausgeschlossen.

Kabul, 07.08.2005: Der deutsche Soldat Hauptgefreiter Boris Nowitzki, ein Angehöriger des Artillerielehrbataillons 345, stirbt bei einem Verkehrsunfall in Kabul.

Kabul, 14.11.2005: In Kabul provozieren zwei Terroristen einen Verkehrsunfall mit einer deutschen Patrouille. Als die deutschen Soldaten aussteigen um den Schaden zu inspizieren, zündet ein Selbstmordattentäter einen am Körper befestigten Sprengsatz. Er reißt Oberstleutnant der Reserve Armin Franz, einen Reservisten des Feldersatzbataillon 901,  mit in den Tod. Zwei weitere deutsche Soldaten werden schwer verwundet.

Großraum Kunduz, Provinz Kunduz, 22.02.2006: Eine deutsche Patrouille wird außerhalb von Kunduz angesprengt. Ein deutscher Soldat wird dabei verwundet. Eines der Fahrzeuge bleibt fahrunfähig.

Großraum Kunduz, Provinz Kunduz, 17.03.2006: Eine deutsche Patrouille wird außerhalb von Kunduz angesprengt. Es kommt nur zu Sachschaden.

Großraum Kunduz, Provinz Kunduz, 07.04.2006: Erneut wird eine deutsche Patrouille außerhalb von Kunduz angesprengt. Drei deutsche Soldaten werden dabei zum Teil schwer verwundet. Außerdem stirbt ein afghanischer Passant.

Großraum Faizabad, Provinz Badachschan, 07.04.2006: Ein deutsches Aufklärungsteam wird nachts während eines so genannten Horchhalts außerhalb von Faizabad durch Aufständische mit Kleinwaffen und Panzerabwehrwaffen (RPGs) angegriffen. Drei deutsche Soldaten werden in dem Gefecht verwundet, aber die Angreifer können zurückgeschlagen werden.

 

Nomenklatur: Die RPG ist eine Art Panzerfaust, die in zahlreichen Konflikten in der dritten Welt Verbreitung gefunden hat

Großraum Kunduz, Provinz Kunduz, 22.05.2006: Ein deutsches Kampfmittelräumkommando auf einer Verlegungsfahrt wird angesprengt. Zwar gibt es keine Opfer auf deutscher Seite, aber ein Fahrzeug wird komplett zerstört.

Kabul, 26.06.2006: Ein US-amerikanischer Konvoi wird in Kabul von einem Selbstmordattentäter angegriffen. Es kommt zu zahlreichen Opfern unter der Zivilbevölkerung. Ebenfalls wird ein deutscher Soldat, der im Konvoi mitfuhr, verwundet.

Großraum Kunduz, Provinz Kunduz, 27.06.2006: Ein Selbstmordattentat gegen eine deutsche Patrouille in Kunduz tötet drei afghanische Zivilisten. Auf deutscher Seite kommt es zu keinen Opfern. 

Großraum Kunduz, Provinz Kunduz, 28.06.2006: Zwei deutsche Nachtpatrouillen werden außerhalb von Kunduz durch Aufständische mit Kleinwaffen und RPGs angegriffen. Es entwickelt sich ein längeres Feuergefecht, in dem drei deutsche Soldaten verwundet werden. Außerdem werden drei Fahrzeuge beschädigt (2x ATF „Dingo“, 1x Spähwagen „Fennek“). Laut Presseberichten (AFP) werden mehrere Angreifer verwundet oder getötet.

 

Nomenklatur: Ist von „Kleinwaffen“ die Rede, dann meint die Bundeswehr jede Art von Kriegswaffe, die von einer Person getragen und bedient werden kann

Kabul, 09.07.2006: Das deutsche Feldlager in Kabul wird mit Raketen beschossen. Es kommt zu keinen Verlusten auf deutscher Seite. 

Großraum Kunduz, Provinz Kunduz, 30.08.2006: Eine deutsch-afghanische Patrouille gerät außerhalb von Kunduz unter Beschuss. Es kommt zu keinen Verlusten auf deutscher Seite, auch die Afghanen bleiben unversehrt. 

Großraum Kunduz, Provinz Kunduz, 03.12.2006: Eine deutsche Patrouille wird außerhalb von Kunduz mit Kleinwaffen angegriffen. Ein kurzes Feuergefecht entsteht, in dem die Angreifer vertrieben werden. 

Kabul, 17.12.2006: In Kabul stirbt der deutsche Soldat Oberfeldwebel Christian Kopp, ein Angehöriger des Aufklärungsbataillon 3, bei einem Unfall mit scharfer Munition.  

Kunduz, Provinz Kunduz, 17.05.2007: Ein Selbstmordattentäter tötet auf einem belebten Markt in Kunduz die drei deutschen Militärangehörigen Hauptmann der Reserve Matthias Standfuß (Bundeswehrverwaltung), Oberfeldwebel der Reserve Michael Neumann (Marinearsenal Kiel) und Oberfeldwebel der Reserve Michael Diebel (Heeresdepot Darmstadt). Fünf weitere deutsche Soldaten werden zum Teil schwer verwundet. Auch unter der afghanischen Zivilbevölkerung kommt es zu zahlreichen Opfern. Die Soldaten hatten einige afghanische Geschäftsleute besuchen und als Geste des guten Willens von ihnen Waren kaufen wollen.   

Zwischen Kabul und Jalalabad, 15.08.2007: Ein versteckter Sprengsatz tötet die drei deutschen Polizisten Kriminaloberkommissar Jörg Ringel (Sicherungsgruppe Bundeskriminalamt), Polizeiobermeister Alexander Stoffels und Polizeiobermeister Mario Keller (beide Bundespolizei). Sie waren mit dem Schutz der deutschen Botschaft in Kabul betraut. Ein weiterer Polizist wird bei dem Anschlag verwundet.

Kabul International Airport, Kabul, 31.08.2007: Ein Selbstmordattentäter sprengt sich am Haupteingang des Kabuler Flughafens in die Luft. Er reißt zwei Afghanen mit in den Tod und verwundet zwei deutsche und drei belgische Soldaten. 

Masar-e Scharif, Provinz Balkh, 08.09.2007: Ein namentlich nicht genannter deutscher Soldat nimmt sich im Feldlager in Masar-e Scharif mit seiner Dienstwaffe das Leben.

Kunduz, Provinz Kunduz, 14.09.2007: Das deutsche Feldlager in Kunduz wird mit Raketen beschossen. Es kommt zu Sachschaden, deutsche Soldaten werden aber nicht verwundet oder getötet.

Großraum Kunduz, Provinz Kunduz, 05.10.2007: Ein Selbstmordattentäter mit einem Sprengsatz am Körper wirft sich von einer Brücke auf ein deutsches „Dingo“-Transportfahrzeug. Drei deutsche Soldaten werden dabei verwundet, einer davon schwer. 

Kunduz, Provinz Kunduz, 08.10.2007: Das deutsche Feldlager in Kunduz wird mit Kleinwaffen und Raketen beschossen. Die Wachen wehren den Angriff ab. Die Angreifer werden verfolgt, können aber entkommen.

Kunduz, Provinz Kunduz, 10.10.2007: Das deutsche Feldlager in Kunduz wird mit Raketen beschossen. Es kommt weder zu Personen- noch zu Sachschäden.

Großraum Faizabad, Provinz Balkh, erste Oktoberwoche 2007: 160 deutsche Fallschirmjäger unternehmen mit 400 afghanischen Soldaten eine größere Operation gegen Aufständische und Banditen in der Provinz Balkh. Es kommt im Zuge der Operation „Harekate Yolo I“ zu keinen größeren Kampfhandlungen, allerdings werden mehrere Kriminelle verhaftet und den afghanischen Behörden übergeben.

Großraum Faizabad, Provinz Balkh, 18.10.2007: Eine deutsche Patrouille wird nachts außerhalb von Faizabad mit Kleinwaffen und RPGs beschossen. Es entwickelt sich ein Feuergefecht, während dessen ein amerikanisches Kampfflugzeug zur Luftnahunterstützung gerufen werden muss. Auf deutscher Seite gibt es keine Opfer.

Großraum Kunduz, Provinz Kunduz, 22.10.2007: Eine deutsche Patrouille entdeckt Aufständische bei den Vorbereitungen für einen Angriff auf ein afghanisches Feldlager nahe Kunduz. Sie werden in einem kurzen Feuergefecht vertrieben.
Großraum Ghowrmach, Provinz Badghis, erste Novemberwoche 2007: 2.000 alliierte Truppen - darunter 300 deutsche Soldaten - greifen unter der Leitung des Kommandeurs der Luftlandebrigade 31, General Dieter Warnecke, im Zuge der Operation „Harekate Yolo II“ in der Provinz Badghis eine größere Gruppe Aufständischer an. Während des viertägigen Gefechts töten die Koalitionstruppen ohne eigene Verluste 54 Taliban (nach anderen Angaben 79) und nehmen Dutzende gefangen.

Großraum Kunduz, Provinz Kunduz, 11.10.2007: Eine deutsche Patrouille wird außerhalb von Kunduz angesprengt. Während es auf deutscher Seite zu keinen Opfern kommt, stirbt ein afghanischer Zivilist. 

Großraum Kunduz, Provinz Kunduz, 21.11.2007: Deutsche Soldaten wehren einen Angriff Aufständischer auf ein afghanisches Feldlager ab. Laut britischen Medienberichten kamen dabei mehrere Aufständische ums Leben oder wurden verwundet. Auf deutscher Seite gibt es keine Verluste.

Großraum Kunduz, Provinz Kunduz, 26.11.2007: Ein Anschlag mit einer Sprengfalle auf eine deutsche Patrouille außerhalb von Kunduz resultiert nur in Sachschaden.

Kunduz, Provinz Kunduz, 14.12.2007: Das deutsche Feldlager in Kunduz wird mit mehreren Raketen beschossen. Über Verluste oder Schäden auf deutscher Seite ist nichts bekannt.

Kunduz, Provinz Kunduz, 18.12.2007: Das deutsche Feldlager in Kunduz wird erneut mit mehreren Raketen beschossen. Über Verluste oder Schäden auf deutscher Seite ist nichts bekannt.

Umland von Kunduz, Provinz Kunduz, 27.12.2007: Eine deutsche Patrouille wird außerhalb von Kunduz angesprengt. Es kommt nur zu Sachschaden.

Kunduz, Provinz Kunduz, 02.01.2008: Das Flugfeld von Kunduz wird mit Raketen beschossen. Es kommt zu keinen Verlusten auf deutscher Seite und zu keinen nennenswerten Sachschäden.

Kunduz, Provinz Kunduz, 19.02.2008: Das deutsche Feldlager in Kunduz wird mit Raketen beschossen. Es kommt zu keinen Verlusten auf deutscher Seite und zu keinen nennenswerten Sachschäden.

Großraum Kunduz, Provinz Kunduz, 27.03.2008: Eine deutsche Patrouille wird außerhalb von Kunduz mit einer Sprengfalle attackiert. Dabei werden drei deutsche Soldaten verwundet.

Kunduz, Provinz Kunduz, 04.09.2008: Ein Selbstmordattentäter greift eine deutsche Patrouille in Kunduz an. Es kommt zu keinen Verlusten auf deutscher Seite.

Umland von Kunduz, Provinz Kunduz, 09.04.2008: Eine deutsche Patrouille wird außerhalb von Kunduz angesprengt. Es kommt nur zu Sachschaden.

Umland von Kunduz, Provinz Kunduz, 09.04.2008: Eine deutsche Nachtpatrouille wird außerhalb von Kunduz mit Kleinwaffen angegriffen. Es entwickelt sich ein Feuergefecht, während dem die Angreifer vertrieben werden. Es kommt zu keinen Verlusten auf deutscher Seite, aber zu Sachschaden.

Baghlan, Provinz Baghlan, 28.04.2008: Eine deutsche Patrouille wird in Baghlan von einem Selbstmordattentäter angegriffen. Die Deutschen bleiben unverletzt. 

Kandahar, Provinz Kandahar, im Mai 2008: Ein Raketenangriff auf den Flughafen von Kandahar verursacht Sachschaden innerhalb einer deutschen Einrichtung. Auf deutscher Seite gibt es keine Todesopfer oder Verwundete.

Großraum Ghowrmach, Provinz Badghis, Mitte Mai 2008: 60 deutsche Soldaten nehmen mit mehreren hundert norwegischen Truppen an einem weiteren Angriff auf den von Aufständischen besetzten Distrikt Ghowrmach teil. Die Operation „Karez“ steht unter dem Kommando des deutschen Brigadegenerals Dieter Dammjacob. An mehreren Tagen kommt es zu Kampfhandlungen; Hierbei werden nach norwegischen Angaben mindestens 13 Taliban getötet.

Umland von Kunduz, Provinz Kunduz, 19.05.2008: Außerhalb von Kunduz kommt es zu einer bewaffneten Auseinandersetzung zwischen deutschen Soldaten und Aufständischen. Drei mutmaßliche Talibananführer werden fest genommen.

Umland von Faizabad, Provinz Badachschan, 20.05.2008: Eine deutsche Patrouille gerät außerhalb von Faizabad in einen Hinterhalt. Ohne eigene Verluste töten die Deutschen zwei Taliban und verwunden neun weitere. 

Taloqan, Provinz Takhar, 27.05.2008: Eine deutsche Patrouille wird nahe Taloqan mit einer Sprengfalle angegriffen. Dabei kommt es nur zu Sachschaden.

Kabul, 05.06.2008: Das deutsche Feldlager in Kabul wird mit Raketen beschossen. Es kommt zu keinen Verlusten auf deutscher Seite und zu keinen nennenswerten Sachschäden.

Baschanabad, Provinz Badachschan, 26.06.2008: Eine deutsche Patrouille wird nahe Baschanabad mit einer Sprengfalle angegriffen. Es kommt zu keinen Verlusten auf deutscher Seite und zu keinen nennenswerten Sachschäden.

Umland von Kunduz, Provinz Kunduz, 30.06.2008: Drei deutsche Soldaten werden verwundet, als ihre Patrouille außerhalb von Kunduz angesprengt wird. Außerdem kommt es zu erheblichen Schäden an ihren Fahrzeugen.

Umland von Kunduz, Provinz Kunduz, 06.07.2008: Drei deutsche Polizisten werden verwundet, als ihr Fahrzeug außerhalb von Kunduz angesprengt wird. Mehrere afghanische Passanten werden ebenfalls verletzt. Bei den Polizisten handelt es sich um Angehörige der Polizeimission EUPOL.

Provinz Kunduz, 30.07.2008: Eine deutsche Patrouille wird mit einer Sprengfalle angegriffen. Es bleibt bei Sachschäden; deutsche Soldaten kommen nicht zu Schaden.

Provinz Kunduz, 30.07.2008: Eine deutsche Patrouille wird von Aufständischen beschossen. Deutsche Soldaten kommen nicht zu Schaden.

Kunduz, Provinz Kunduz, 06.08.2008: Das Flugfeld von Kunduz wird mit Raketen beschossen. Es kommt zu keinen Verlusten auf deutscher Seite und zu keinen nennenswerten Sachschäden.

Provinz Kunduz, 06.08.2008: Drei deutsche Soldaten werden zum Teil lebensgefährlich verwundet, als ein Selbstmordattentäter auf einem Motorrad sich an ihrem Checkpoint in die Luft sprengt.

Provinz Badachschan, 15.08.2008: Zwei deutsche Soldaten werden verwundet, als ihre Patrouille in der Provinz Badachschan mit einer Sprengfalle angegriffen wird. Außerdem kommt es zu erheblichen Sachschäden.

Faizabad, Provinz Badachschan, 19.08.2008: Eine deutsche Patrouille wird nahe Faizabad beschossen. Die Deutschen töten einen der Angreifer und vertreiben die anderen. 

Kunduz, Provinz Kunduz, 22.08.2008: Eine deutsch-afghanische Patrouille wird nahe Kunduz von Aufständischen beschossen. Die Soldaten wehren den Angriff ab und ziehen sich zurück.

Termez, Usbekistan, 25.08.2008: Hauptfeldwebel Christian Cemnitz stirbt auf dem NATO-Flughafen Termez. Die Todesursache ist natürlicher Art.

Provinz Kunduz, 27.08.2008: Eine deutsche Fallschirmjägereinheit gerät auf der Suche nach Talibankämpfern in einen Hinterhalt. Dabei wird Hauptfeldwebel Mischa Meier vom Fallschirmjägerbatallon 263 getötet. Drei weitere Soldaten werden verwundet.

Großraum Kunduz, Provinz Kunduz, 29.08.2008: An einem deutschen Checkpoint nahe Kunduz töten deutsche Soldaten drei afghanische Zivilisten und verletzen zwei weitere. Weil das Auto der Afghanen mit hoher Geschwindigkeit auf den Checkpoint zugefahren war und der Fahrer Haltesignale und Warnschüsse missachtete, hatten die Deutschen geglaubt es mit einem Selbstmordattentäter zu tun zu haben. 

Taloqan, Provinz Takhar, 31.08.2008: Eine deutsche Patrouille wird in Taloqan mit einer Sprengfalle angegriffen. Es kommt zu keinen Verlusten auf deutscher Seite, allerdings zu Sachschaden.

Großraum Kunduz, Provinz Kunduz, 01.09.2008: Eine deutsche Patrouille gerät südlich von Kunduz in einen Hinterhalt. Die Angreifer werden abgewehrt; Es kommt zu keinen Verlusten auf deutscher Seite.

Baghlan, Provinz Baghlan, 06.09.2008: Zweimal werden deutsche Soldaten in der Provinz Baghlan mit Sprengfallen angegriffen. Es kommt zu keinen Verlusten auf deutscher Seite.

Kunduz, Provinz Kunduz, 06.09.2008: Das deutsche Feldlager in Kunduz wird von mehreren Raketen getroffen. Es kommt zu keinen Verlusten auf deutscher Seite und zu keinen nennenswerten Sachschäden.

Faizabad, Provinz Badachschan, 18.09.2008: Das deutsche Feldlager in Faizabad wird von mehreren Raketen getroffen. Es kommt zu keinen Verlusten auf deutscher Seite und zu keinen nennenswerten Sachschäden.

Kunduz, Provinz Kunduz, 23.09.2008: Ein deutscher Soldat wird verwundet und zwei deutsche Fahrzeuge schwer beschädigt, als ein Selbstmordattentäter in einem Auto sich neben einer deutschen Patrouille in die Luft sprengt.

Masar-e Scharif, Provinz Balkh, 27.09.2008: Es kommt zu keinen Personenschäden, als das deutsche Feldlager in Masar-e Scharif mit Raketen und Mörsern beschossen wird.

Kunduz, Provinz Kunduz, 30.09.2008: Das deutsche Feldlager in Kunduz wird von mehreren Raketen getroffen. Es kommt zu keinen Verlusten auf deutscher Seite und zu keinen nennenswerten Sachschäden.

Kunduz, Provinz Kunduz, 03.10.2008: Das deutsche Feldlager in Kunduz wird erneut mit Raketen beschossen. Es kommt zu keinen Verlusten auf deutscher Seite und zu keinen nennenswerten Sachschäden.

Provinz Kunduz, 20.10.2008: Die deutschen Soldaten Stabsunteroffizier Patrick Behlke und Stabsgefreiter Roman Schmidt (beide Fallschirmjägerbataillon 263) sterben bei einem Selbstmordattentat. Zwei weitere deutsche Soldaten werden verwundet. Ihre Einheit ist auf der Suche nach mutmaßlichen Talibankämpfern, als es zu dem Angriff kommt. Vier Fallschirmjägern, die an diesem Tag den Verwundeten zur Hilfe eilen, wird man später für ihren Mut das Ehrenkreuz für Tapferkeit verleihen.

Baghlan, Provinz Baghlan, 15.11.2008: Zwei deutsche Soldaten werden verwundet, als ein Sprengsatz auf der Route ihrer Patrouille durch Baghlan explodiert. Mehrere afghanische Zivilisten verlieren ihr Leben.

Faizabad, Provinz Badachschan, 17.11.2008: Vier deutsche Soldaten werden verwundet, als ihre Patrouille in Faizabad mit einer Sprengfalle attackiert wird. Auch kommen mehrere afghanische Zivilisten zu Schaden.

Kunduz, Provinz Kunduz, 24.11.2008: Eine Sprengfalle explodiert auf der Route einer deutschen Patrouille in Kunduz. Niemand kommt zu Schaden.

Kunduz, Provinz Kunduz, 07.12.2008: Niemand kommt zu Schaden und keine nennenswerten Sachschäden entstehen, als das deutsche Feldlager in Kunduz mit Raketen beschossen wird.

Kunduz, Provinz Kunduz, 07.12.2008: Eine deutsche Patrouille auf der Suche nach den Urhebern des Raketenangriffs auf das Feldlager in Kunduz am selben Tag gerät in einen Hinterhalt und wird mit Kleinwaffen und RPGs beschossen. Ein Fahrzeug wird hierbei schwer beschädigt, deutsche Soldaten kommen aber nicht zu Schaden.

Großraum Kunduz, Provinz Kunduz, 15.12.2008: Eine deutsche Patrouille wird nahe Kunduz mit RPGs und Kleinwaffen beschossen. Aus dem Hinterhalt entwickelt sich ein Feuergefecht. Drei deutsche Soldaten werden verwundet, es kommt außerdem zu erheblichen Sachschäden. 

Großraum Kunduz, Provinz Kunduz, 16.12.2008:  Eine deutsche Patrouille wird nordwestlich von Kunduz mit einer Sprengfalle angegriffen. Niemand kommt zu Schaden.

Großraum Kunduz, Provinz Kunduz, 24.12.2008: Eine deutsche Patrouille gerät außerhalb von Kunduz in einen Hinterhalt und wird von Aufständischen mit Kleinwaffen und RPGs beschossen. 5 deutsche Soldaten werden in dem Gefecht verwundet, außerdem wird ein deutsches Fahrzeug zerstört.

Kunduz, Provinz Kunduz, 24.12.2008: Niemand kommt zu Schaden und keine nennenswerten Sachschäden entstehen, als das deutsche Feldlager in Kunduz mit Raketen beschossen wird.

Kunduz, Provinz Kunduz, 15.01.2009: Niemand kommt zu Schaden und keine nennenswerten Sachschäden entstehen, als das deutsche Feldlager in Kunduz mit Raketen beschossen wird.

Umland von Kunduz, Provinz Kunduz, 24.02.2009: Ein „Fennek“-Spähfahrzeug fährt auf eine Landmine auf. Die deutsche Besatzung überlebt unverletzt.

Kunduz, Provinz Kunduz, 24.02.2009: Niemand kommt zu Schaden und keine nennenswerten Sachschäden entstehen, als das deutsche Feldlager in Kunduz erneut mit Raketen beschossen wird.

Kunduz, Provinz Kunduz, 28.02.2009: Niemand kommt zu Schaden und keine nennenswerten Sachschäden entstehen, als das deutsche Feldlager in Kunduz abermals mit Raketen beschossen wird.

Kunduz, Provinz Kunduz, 10.03.2009: Erneut wird das deutsche Feldlager in Kunduz mit Raketen beschossen. Es gibt keine Verluste auf deutscher Seite.

Kunduz, Provinz Kunduz, 13.03.2009: Abermals wird das deutsche Feldlager in Kunduz von Raketen getroffen. Es gibt weder Personen- noch Sachschäden auf deutscher Seite. 

Provinz Badachschan, 14.03.2009: Ein namentlich nicht genannter deutscher Soldat verliert sein Leben und zwei weitere werden verletzt, als es in Faizabad zu einem Verkehrsunfall kommt.

Kunduz, Provinz Kunduz, 25.03.2009: Das deutsche Feldlager in Kunduz wird von Raketen getroffen. Es gibt weder Personen- noch Sachschäden auf deutscher Seite.

Provinz Kunduz, zwischen Kunduz und Taloqan, 28.03.2009: Ein deutscher Konvoi wird zwischen Kunduz und Taloqan mit einer Sprengfalle angegriffen. Es kommt zu keinen Verlusten oder größeren Sachschäden auf deutscher Seite.

Kunduz, Provinz Kunduz, 03.04.2009: Das deutsche Feldlager in Kunduz wird von Raketen getroffen. Es gibt weder Personen- noch Sachschäden auf deutscher Seite.

Großraum Kunduz, Provinz Kunduz, 05.04.2009: Eine deutsche Patrouille wird nordwestlich von Kunduz mit einer Sprengfalle angegriffen. Deutsche Soldaten kommen nicht zu Schaden, aber ein Fahrzeug wird schwer beschädigt. Am selben Tag gerät die Patrouille in der Provinz Kunduz in einen weiteren Hinterhalt der Aufständischen und wird mit Kleinwaffen und RPGs beschossen. Erneut kommt niemand zu Schaden.

Kunduz, Provinz Kunduz, 06.04.2009: Das deutsche Feldlager in Kunduz wird von Raketen getroffen. Es gibt weder Personen- noch Sachschäden auf deutscher Seite.

Kunduz, Provinz Kunduz, 07.04.2009: Erneut wird das deutsche Feldlager in Kunduz mit Raketen beschossen. Es gibt keine Verluste auf deutscher Seite. Bundeskanzlerin Angela Merkel hatte Kunduz zwanzig Minuten vor dem Angriff verlassen.

Kunduz, Provinz Kunduz, 07.04.2009: Deutsche Soldaten geraten außerhalb von Kunduz in einen Hinterhalt und werden mit Kleinwaffen und RPGs beschossen. Laut deutschen Medienberichten reichte das Feuergefecht bis in die Nacht hinein.

Provinz Kunduz, 09.04.2009: Erneut gerät eine deutsche Patrouille in einen Hinterhalt und wird beschossen. Die Deutschen können durchbrechen und die Angreifer zurückdrängen.  

Kunduz, Provinz Kunduz, 12.04.2009: Das deutsche Feldlager in Kunduz wird von Raketen getroffen. Es gibt weder Personen- noch Sachschäden auf deutscher Seite.

Großraum Kunduz, Provinz Kunduz, 14.04.2009: Gut zwanzig Kilometer außerhalb von Kunduz gerät eine deutsche Patrouille in einen Hinterhalt und wird mit Kleinwaffen beschossen. Erneut müssen sich die Deutschen den Weg freikämpfen. In Kunduz selbst wird ein afghanischer Zivilist auf einem Motorrad von deutschen Soldaten angeschossen, weil er mit hoher Geschwindigkeit auf ihren Checkpoint zugerast  war und dabei Haltesignale und Warnschüsse missachtet hatte. Die Soldaten hatten von einem Selbstmordattentäter ausgehen müssen.

Kunduz, Provinz Kunduz, 14.04.2009: Nahe Kunduz wird eine deutsche Patrouille, die einen von deutschen Soldaten angeschossenen Afghanen ins Lazarett bringen soll, von Aufständischen angegriffen und mit Kleinwaffen und RPGs beschossen. Die Patrouille wehrt die Attacke ab. Deutsche Soldaten kommen nicht zu Schaden.

Provinz Kunduz, dritte Aprilwoche 2009: Deutsche und afghanische Truppen führten eine größere Säuberungsaktion in Kunduz durch. Ziel ist die Festsetzung von aufständischen Kämpfern und Kriminellen, die in den letzten Wochen für mehrere Angriffe verantwortlich zeichnen sollen. Während der Operation werden sechs Aufständische getötet und vierzig weitere festgenommen. 

Provinz Kunduz, 21.04.2009: Eine deutsch-afghanische Patrouille gerät nordwestlich von Kunduz in einen Schusswechsel mit Aufständischen, deren Angriff ohne eigene Verluste abgewehrt werden kann. 

Kunduz, Provinz Kunduz, 23.04.2009: Das deutsche Feldlager in Kunduz wird von Raketen getroffen. Es gibt weder Personen- noch Sachschäden auf deutscher Seite.

Provinz Badachschan, 25.04.2009: Eine deutsche Patrouille wird östlich von Faizabad mit einer Sprengfalle angegriffen. Während ein deutsches Fahrzeug beschädigt wird, kommt es zu keinen Verlusten auf deutscher Seite. 

Großraum Kunduz, Provinz Kunduz, 29.04.2009: Ein Selbstmordattentäter in einem Auto attackiert eine deutsche Patrouille südlich von Kunduz. Dabei werden fünf deutsche Soldaten verwundet. Ein Fahrzeug der Patrouille wird stark beschädigt. Zurzeit befindet sich Außenamtsminister Frank-Walther Steinmeier in Afghanistan; Die Taliban haben die Verantwortung für den Anschlag übernommen und ihn als ein „Signal an den Gast aus Deutschland“ bezeichnet. 

Provinz Kunduz, Distrikt Chahar Darreh, 29.04.2009 (UPDATE): Eine deutsche Patrouille in Zug-Stärke wird außerhalb von Kunduz durch die Explosion einer Sprengfalle gestoppt und von Aufständischen unter Feuer genommen. Insidern zufolge handelt es sich um eine Stelle, die wegen ihrer strategischen Lage bereits von den Sowjets genutzt worden war um eine Straße nach Kunduz hinein zu überwachen.  Die Soldaten durchbrechen den Hinterhalt und versuchen, die Angreifer zu umgehen. Zwei Kilometer weiter werden sie erneut durch eine Sprengfalle gestoppt und geraten in den eigentlichen Hinterhalt. Der Zug wird schwer unter Feuer genommen, unter anderem mit MG-Feuer und Panzerabwehrwaffen. Die Aufständischen sind über mehrere, gut vorbereitete Stellungen auf der gesamten Länge (2 km) des umkämpften Abschnitts vereilt. Außerdem versuchen zwei Selbstmordattentäter, sich zwischen den zum Teil abgesessenen Soldaten in die Luft zu sprengen. Der Bundeswehr zufolge werden die Fahrzeuge der Patrouille von mindestens 10 RPG-Granaten getroffen. Während des Feuergefechts wird ein „Fuchs“-Transportpanzer von einer RPG-7 voll getroffen, und einer seiner Insassen, Hauptgefreiter Sergei Motz vom Jägerbataillon 292, wird getötet. Vier andere Soldaten werden verwundet. Ebenfalls werden mehrere Gegner getötet: Die Bundeswehr bestätigt, dass mindestens drei Angreifer erschossen worden seien. Allerdings soll die Opferzahl unter den Angreifern noch höher sein. Genauere Angaben sind aber nicht möglich, da die Taliban bis auf diese drei ihre Toten oder Verwundeten mitgenommen hätten; Dies hatte bereits die Frankfurter Allgemeine Zeitung angedeutet. Nach Medienberichten sei es reines Glück gewesen, dass die Bundeswehr in dem Gefecht nicht noch mehr Verluste erlitten hat.

Faizabad, Provinz Badachschan, 03.05.2009: Das deutsche Feldlager in Faizabad wird mit Raketen beschossen. Niemand kommt zu Schaden.

Großraum Kunduz, Provinz Kunduz, 05.05.2009: Eine deutsche Patrouille wird rund 25 Kilometer östlich von Kunduz angegriffen. Wieder werden die Fahrzeuge der Deutschen durch die Explosion einer Sprengfalle zum Anhalten gezwungen; Dann werden sie mit Kleinwaffen beschossen. Sie kämpfen sich den Weg ohne eigene Verluste frei. Allerdings wird mindestens ein Fahrzeug beschädigt.

Großraum Kunduz, Provinz Kunduz, 07.05.2009 (UPDATE #2): Deutsche Truppen stoßen in den Raum südwestlich von Kunduz vor, um den Taliban-Distriktkommandeur von Chahar Darreh einzukreisen. Eine dieser Patrouillen trifft auf feindliche Kämpfer und wird massiv beschossen. Die Deutschen drängen die Angreifer zurück und verfolgen sie gemeinsam mit afghanischen Truppen. Es entwickelt sich ein Feuergefecht, das mehr als 12 Stunden andauert. In dessen verlauf werden 7 Taliban getötet, 14 verwundet und weitere festgenommen.

Provinz Badachschan, 07.05.2009: Nach einer stundenlangen Verfolgungsjagd nehmen Spezialkräfte der Bundeswehr und der afghanischen Armee Abd al-Racik fest, den mutmaßlichen Anführer der Taliban in Nordostafghanistan. Ein deutscher Soldat wird leicht verletzt.   

Provinz Kunduz, 15.05.2009: Eine deutsche Patrouille wird außerhalb von Kunduz zweimal beschossen. Die Soldaten erwidern das Feuer und brechen durch den Hinterhalt. Niemand wird verletzt.

Provinz Kunduz, 16.05.2009: Deutsche Soldaten der Quick Reaction Force (QRF) werden erneut mit RPGs beschossen. Niemand wird verletzt. 

Provinz Badadchschan, 25.05.2009: Eine deutsche Patrouille des PRT Faizabad wird südöstlich der Stadt mit einer Sprengfalle angegriffen. Niemand wird verletzt, der Sachschaden bleibt minimal.  

Provinz Kunduz, 30.05.2009: Deutsche Soldaten der Quick Reaction Force (QRF) geraten nordwestlich von Kunduz in ein Feuergefecht. Niemand wird verletzt.

Provinz Kunduz, 31.05.2009: Erneut wird eine deutsche Patrouille des PRT Kunduz in ein Feuergefecht verwickelt, bei dem die Angreifer Kleinwaffen und RPGs einsetzen. Auf deutscher Seite kommt es weder zu Verwundeten noch zu Schäden.

Provinz Kunduz, Distrikt Chahar Darreh, 04.06.2009: Deutsche Soldaten werden 10 Kilometer außerhalb von Kunduz von einer größeren Gruppe Aufständischer angegriffen. Es entwickelt sich ein fünfstündiges Feuergefecht, in dessen Verlauf laut dem Verteidigungsministerium zehn Taliban getötet werden. Deutsche Soldaten kommen nicht zu Schaden. 

Provinz Kunduz, Distrikt Chahar Darreh, 07.06.2009: Eine Deutsche Patrouille wird südlich von Kunduz angesprengt und gerät in einen Hinterhalt. Ein Transportfahrzeug wird beschädigt. Zwei Deutsche Soldaten werden im Kampf verwundet. Einer der Angreifer wird getötet, zwei weitere werden angeschossen. 

Provinz Kunduz, 15.06.2009: Deutsche und Afghanische Soldaten liefern sich außerhalb von Kunduz ein heftiges Gefecht mit Aufständischen. Fünf Taliban werden getötet und vier weitere verwundet. Auch sterben zwei afghanische Soldaten.

Provinz Kunduz, Distrikt Chahar Darreh, 23.06.2009: Drei deutsche Soldaten kommen während eines Gefechts mit Aufständischem ums Leben, drei weitere werden verletzt.  Ein „Fuchs“-Transportpanzer rutscht bei einem Ausweichmanöver einen Graben hinab, überschlägt sich und bleibt auf dem Dach liegen. Für zwei der Männer kommt jede Hilfe zu spät, ein weiterer stirbt kurze Zeit später. Auch werden drei Taliban erschossen. Bei den gefallenen deutschen Soldaten handelt es sich um Hauptgefreiter Alexander Schlernick vom Fallschirmjägerbataillon 263, Hauptgefreiter Oleg Meiling und Obergefreiter Martin Brunn (beide Panzergrenadierbataillon 391).

Provinz Baghlan, südlich von Aliabad, 08.07.2009: Ein deutscher Konvoi wird nachts auf der Straße zwischen Kunduz und Baghlan mit Kleinwaffen und RPGs angegriffen. Die Deutschen durchstoßen den Hinterhalt und vertreiben die Angreifer. Ein Panzer wird beschädigt.

Provinz Badachschan, südlich von Fayzabad, 09.07.2009: Eine deutsche Patrouille wird rund 40 Kilometer außerhalb von Fayzabad angesprengt. Niemand wird verletzt, aber ein „Eagle IV“-Fahrzeug wird schwer beschädigt. 

Provinz Kunduz, Distrikt Chahar Darreh, 14.07.2009: Eine deutsche Patrouille wird im Distrikt Chahar Darreh beschossen. Die Angreifer werden zurückgeschlagen, es gibt keine Verluste. 

Provinz Kunduz, Distrikt Chahar Darreh, 15.07.2009: Eine Patrouille deutscher und afghanischer Soldaten wird 12 Kilometer westlich von Kunduz mit Kleinwaffen und RPGs angegriffen. Die Angreifer werden zum Rückzug gezwungen, auf Seiten der Koalition kommt niemand zu Schaden. 

Provinz Kunduz, Kunduz, 19.07.2009: Im Raum Kunduz kommt es zu mehreren schweren Gefechten zwischen Aufständischen einerseits und multinationalen Truppen auf der anderen Seite, wobei Luftnahunterstützung geflogen wurde. Die Aufständischen beschossen ihrerseits das Plateau Kunduz. 

Provinz Kunduz, Distrikt Chahar Darreh, 19.07.2009:  An einem deutschen Checkpoint nahe Kunduz töten deutsche Soldaten zwei afghanische Zivilisten und verletzen zwei weitere. Weil das Auto der Afghanen mit hoher Geschwindigkeit auf den Checkpoint zugefahren war und der Fahrer Haltesignale und Warnschüsse missachtete, hatten die Deutschen geglaubt es mit einem Selbstmordattentäter zu tun zu haben. 

Provinz Kunduz, Distrikt Chahar Darreh, 20-?.07.2009: Deutsch-Afghanische Truppen unternehmen eine größere Operation im Raum Kunduz. Mehrere afghanische Soldaten kommen zu Schaden, auch werden mindestens 16 Taliban getötet. Die Bundeswehr setzt zum ersten Mal in ihrer Geschichte Mörser und schwere Waffen wie Schützenpanzer ein.

Kunduz, Provinz Kunduz, 25.07.2009: Eine deutsche Patrouille wird wenige Kilometer nordwestlich von Kunduz angesprengt. Niemand kommt zu Schaden.

Kunduz, Provinz Kunduz, 25.07.2009: Das deutsche Feldlager in Kunduz wird mit Raketen beschossen. Niemand kommt zu Schaden.

Sheberghan, Provinz Balkh, 03.08.2009: Sechs deutsche Soldaten werden bei einem Verkehrsunfall verletzt. 

Provinz  Kunduz, Distrikt Chahar Darreh, 07.08.2009: Ein deutscher Soldat wird verwundet, als deutsche Soldaten und Taliban sich ein Gefecht liefern.

Provinz Kunduz, Kunduz/ Distrikt Aliabad, 09.08.2009: Eine deutsche Marschgruppe gerät auf dem Weg nach Pol-e-Khomri in der Provinz Baghlan zweimal in Hinterhalte der Aufständischen. Beide Male kämpfen sich die Soldaten den Weg frei. Auf deutscher Seite gibt es keine Verluste.

Kunduz, Provinz Kunduz, 10.08.2009: Eine deutsche Patrouille wird südlich von Kunduz mit RPGs und Kleinwaffen angegriffen. Es gibt keine Verwundeten oder Schäden.

Kunduz, Provinz Kunduz, 15.08.2009: Eine deutsche Patrouille wird südwestlich von Kunduz mit RPGs und Kleinwaffen angegriffen. Dabei wird ein deutscher Soldat verwundet. 

Kunduz, Provinz Kunduz, 16.08.2009: Nördlich von Kunduz gerät eine deutsche Patrouille unter Feindfeuer. Die Soldaten kämpfen sich den Weg frei. Niemand wird verwundet.

Distrikt Aliabad, Provinz Kunduz, 16.08.2009: Südlich von Kunduz kommt es zu einem Feuergefecht, bei dem zwei zivile ISAF-Tankzüge in Brand geschossen werden. Deutsche und afghanische Soldaten schlagen den Hinterhalt zurück.

Distrikt Chahar Darreh, Provinz Kunduz, 18.08.2009: Westlich von Kunduz gerät eine deutsche Patrouille in einen Hinterhalt. Ein „Fuchs“-Transportpanzer wird durch Beschuss fahrunfähig gemacht.  Deutsche Soldaten werden jedoch nicht verwundet.

Meymaneh, Provinz Faryab, 20.08.2009: Ein deutsches Beraterteam gerät zusammen mit einer afghanischen Patrouille in einen Hinterhalt. Die Gegner werden zurückgeschlagen und verfolgt. Drei Aufständische werden gefangen genommen, über weitere Verluste der Angreifer ist nichts bekannt. Deutsche oder afghanische Soldaten werden nicht verletzt.

Kunduz, Provinz Kunduz, 22.08.2009: Eine deutsche Militäreinheit, die für die afghanischen Behörden Wahlunterlagen transportiert, wird im Distrikt Kunduz durch Aufständische beschossen. Deutsche Soldaten kommen nicht zu Schaden, aber ein „Dingo“-Transportfahrzeug wird durch den Treffer einer Panzerabwehrrakete schwer beschädigt. Aufgrund fortlaufenden Feindkontakts wird das Fahrzeug nicht geborgen, sondern von den Deutschen absichtlich vor Ort zerstört.

Distrikt Chahar Darreh, Provinz Kunduz, 29.08.2009: Eine deutsche Patrouille wird 15 Kilometer südwestlich von Kunduz von Aufständischen beschossen.

Distrikt Imam Sahib oder Distrikt Archi, Provinz Kunduz, 03.09.2009: Bei Gefechten zwischen Bundeswehrsoldaten und den Taliban werden 4 Deutsche verwundet und mindestens 3 Taliban getötet. Außerdem muss abermals ein beschädigtes Fahrzeug vor Ort gesprengt werden, weil Feindbeschuss die Bergung unmöglich macht.

Distrikt Chahar Darreh, Provinz Kunduz, 03-04.09.2009: In Chahar Darreh kapern Talibankämpfer des Nachts zwei Treibstofflaster. Weil die Bundeswehr befürchtet, das Benzin könnte für einen Anschlag benutzt werden, wird der Konvoi durch deutsche Soldaten und alliierte Luftnahunterstützung angegriffen. 56 Talibankämpfer und - Presseberichten zufolge - 40 Unbeteiligte kommen ums Leben.

Kunduz, Provinz Kunduz, 05.09.2009: Fünf deutsche Soldaten und ein afghanischer Dolmetscher werden bei einem Selbstmordattentat auf Bundeswehreinheiten verletzt.

Provinz Kunduz, 09.09.2009: Eine deutsche Militäreinheit gerät in der Provinz Kunduz in einen Hinterhalt. Niemand kommt zu Schaden.

Taloquan, Provinz Takhar, 10.09.2009: Eine deutsche Militäreinheit wird in der Provinz Takhar aus dem Hinterhalt angegriffen. Niemand kommt zu Schaden, aber ein Fahrzeug wird beschädigt.

Taloquan, Provinz Takhar, 15.09.2009: Eine deutsche Patrouille wird außerhalb von Taloquan angesprengt. Deutsche Soldaten werden nicht verletzt, ein Fahrzeug wird beschädigt.

Distrikt Chahar Darreh oder Distrikt Aliabad, Provinz Kundus,16.09.2009: Deutsche Soldaten liefern sich ein rund anderthalbstündiges Gefecht mit Aufständischen. Acht deutsche Soldaten werden verwundet, einer davon schwer. Ein Fahrzeug wird durch einen RPG-Treffer schwer beschädigt.

Kundus, Provinz Kundus, 02.10.2009: Zwei deutsche Helikopter vom Typ CH-53GS auf den Weg nach Imam Sahib werden unweit des Flugfelds von Kundus vom Boden aus beschossen. Niemand wird verletzt, aber der beschädigte Helikopter bricht den Einsatz ab und kehrt nach Kundus zurück.

Distrikt Aliabad, Provinz Kundus, 03.10.2009: Deutsche Kommandsoldaten nehmen in einer Handstreichaktion 15 Taliban gefangen. 

Deutschland, 05.10.2009: Ein Bundeswehrsoldat erliegt den Langzeitfolgen der schweren Verwundungen, die er am 06.08.2008 bei einem Selbstmordattentat in der Provinz Kundus erlitt. 

Kundus oder Distrikt Chahar Darreh, 05.10.2009: Deutsche Soldaten werden westlich von Kundus mit Kleinwaffen, Raketen und RPGs beschossen. Die Deutschen erwidern das Feuer und reagieren mit Reservekräften und Luftnahunterstützung. Auf deutscher Seite kommt niemand zu Schaden. 

Distrikt Chahar Darreh, Provinz Kundus, 10.10.2009: Deutsche Soldaten werden neun Kilometer südwestlich von Kundus mit Kleinwaffen und RPGs beschossen. Auf deutscher Seite kommt niemand zu Schaden.

Distrikt Qala-i-Zal, Provinz Kundus, 20.10.2009: Deutsche Soldaten werden an einer Vergabestelle von Hilfsgütern von Aufständischen angegriffen. Ein Angreifer wird erschossen, die anderen können entkommen.

Distrikt Chahar Darreh oder Distrikt Kundus, Provinz Kundus, 02.11.2009: Deutsche und Belgische Soldaten werden von Aufständischen angegriffen. Auf NATO-Seite kommt niemand zu Schaden. 

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Diese Liste erhebt weder Anspruch auf Vollständigkeit, noch auf Richtigkeit ihres Inhalts. Der obigen Rechnung nach wurden seit Beginn des Afghanistaneinsatzes 36 deutsche Soldaten und 3 Polizisten in Ausübung ihrer Pflichten getötet. Überdies wurden 146 deutsche Soldaten und 4 Polizisten verwundet.